Here comes the Sun
Jeder leidenschaftliche Tourenfahrer fiebert in der kalten Jahreszeit dem ersten
schönen Frühlingstag entgegen – und nützt im Herbst die letzten
sonnigen Wochenenden gerne aus.
Deshalb sind unsere Thermotechnik-Produkte keineswegs nur für Ganzjahresfahrer konzipiert:
Denn damit können Sie die Saison von Anfang bis Ende voll auskosten!
Dabei sorgt die baehr-Thermotechnik nicht nur für ein angenehmeres
Fahrgefühl und Ihr Wohl-befinden, sondern auch für Ihre Sicherheit:
Die Konzentration und das Feingefühl bis in die Fingerspitzen bleiben
trotz kühlen Temperaturen erhalten...
Unser beheizbarer Handschuh Thermano ist in diesem Bereich
ein bewährter Klassiker!
Um den Bedürfnissen der Motorradfahrer
noch weiter gerecht zu werden, haben wir das Thema Themothechnik ganzheitlich betrachtet
und bieten Produkte zum rundum Wohlfühlen auf dem Motorrad! Wir wünschen Ihnen eine wirklich ausgedehnte Saison mit unserer Thermotechnik! |
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Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Dieser altbekannte Spruch gilt besonders für moderne Motorradfahrer.
Die Industrie bietet heute Funktionsbekleidungen an, die das Motorradfahren auch bei widrigen Wetterbedingungen nicht
zum Alptraum werden lassen. Machen beheizte Handschuhe da noch Sinn?
Dr. Scholl: Die individuelle Wohlfühltemperatur ist in großem Maße natürlich von den äußeren Bedingungen und der Außentemperatur abhängig. Gerade an den Extremitäten, speziell an Händen oder Füßen kühlt der Körper am ehesten aus. Wenn der Körper friert, nutzt er einen Teil seiner Energie und damit seiner Konzentrationsfähigkeit um sein Problem, das Frieren, zu beseitigen.
Und genau das ist der Punkt, die Konzentration auf’s Verkehrsgeschehen lässt nach und erhöht damit das Unfallrisiko. Kalte klamme Finger sind eben nicht so schnell an der Bremse, das Feingefühl geht verloren.
Früher hatte der Motorradfahrer sein Halstuch. Das war gut. Was halten Sie von modernen Halskrausen?
Dr. Scholl: Obwohl der Kopf nur etwa 10% unserer Körpermasse hat, verliert er ca. 30% der Körperwärme. Hals und Nacken werden beim Motorradfahren besonders stark von Fahrtwind und Verwirbelungen betroffen. Der Kopf steckt im gut isolierten Helm, durch den oft zu kurzen Kragen der Jacke pfeift der Wind. Die Muskulatur muss warm sein um volle Leistung erbringen zu können. Jeder Sportler weiß das. Doch wir stemmen mehrer Stunden lang, je nach gefahrener Geschwindigkeit, unseren Helm mit 10 bis 20 kp gegen den Fahrtwind.
Das ist Höchstleistung für unsere Nackenmuskulatur.
Thema Funktionsunterwäsche – was bringt das dem Tourenfahrer?
Dr. Scholl: Das ist sowieso mein spezielles Thema. Während bei anderen dynamischen Sportarten oder im Profi-Motorradsport das
Tragen von funktioneller Wäsche schon seit langem Standard ist, ist beim Motorradfahrer erst in den letzten Jahren das Bewusstsein dafür sensibilisiert worden. Und die beste Membran-Bekleidung funktioniert nicht, wenn sich die Feuchtigkeit der Haut in der
Baumwollunterwäsche sammelt wie in einem Schwamm.
Microfaser ist in der Lage, durch eine Art Löschblatteffekt die Feuchtigkeit der Haut aufzusaugen und durch den hohen Lufteinschluss
in den vielen feinen Kapilaren, die Haut zu klimatisieren. Durch diese Kapilarwirkung wird die Feuchtigkeit auch weg vom Körper transportiert,
wo sie als Wasserdampf durch die Membrane der Bekleidung entweichen kann.
Also ist Funktionsunterwäsche etwas für Extremsportler und Winterfahrer?
Dr. Scholl: Im Sommer braucht man unbedingt funktionelle Unterwäsche, die den Schweiß transportiert und die gleichzeitig als Verschiebeschicht dient. Diese Verschiebeschicht zwischen Haut und Schutzanzug kann Hautverletzungen, medizinisch Dècollementverletzungen,
bei einem Sturz in erheblichem Maße verhindern.
Und das trifft leider nicht nur die Rennfahrer.
Ich glaube auch, wer Funktionswäsche einmal getragen hat und die Vorteile kennt, nicht mehr darauf verzichten möchte. |